Hildegard von Bingen

Im folgenden finden Sie einen kurzen Abriss der Lebensgeschichte der Hildegard von Bingen. Ausführliche Informationen zu Leben und Werk finden Sie unter


http://www.uni-mainz.de/~horst/hildegard/gwelcome.html

http://www.wolfgang-schuhmacher.de/hildegardvonbingenspiritualitaet/
hildegardinfo1.htm




Hildegard von Bingen (1098-1179), deutsche Dichterin, Komponistin und Benediktinerin (seit 1136 Äbtissin); eine der bedeutendsten deutschen Mystikerinnen des Mittelalters. Ihr Namenstag ist der 17. September.
Hildegard (lateinische Urkunden nannten sie Prophetissa Teutonica, deutsche Quellen des 13. Jahrhunderts Hiltgart Sibylla, sie sich selber Posaune Gottes) wurde 1098 als letztes von zehn Kindern des Edelfreien Hildebert von Bermersheim/Alzey (Rheinfranken) geboren und im Alter von acht Jahren in die Obhut einer Verwandten, Jutta von Sponheim, und ihrer Nonnengemeinschaft in deren Klause beim Benediktinerkloster Disibodenberg an der Nahe gegeben.


1136 wurde sie Äbtissin dieser Gemeinschaft und gründete zwischen 1147 und 1150 das Kloster Rupertsberg bei Bingen am Rhein, das heute nicht mehr existiert, und 1165 in Eibingen, das heute zu Rüdesheim gehört, ein noch bestehendes Filialkloster.
Von Bernhard von Clairvaux gefördert, begann sie 1141 in Zusammenarbeit mit Propst Volmar von Disibodenberg, den sie Symmista (Miteingeweihter) nannte und der ihre Grammatik korrigierte, sowie der Nonne Richardis von Stade ihre Visionen und eigenen theologischen wie anthropologischen Vorstellungen in lateinischer Sprache im Duktus mystischer Prophetie niederzuschreiben. Ihr Hauptwerk Liber Scivias Domini (Wisse die Wege des Herrn), wie sie die 35 ganzseitigen Miniaturen nannte, entstand in einem Zeitraum von sechs Jahren. Die Originalhandschrift gilt seit Ende des 2. Weltkrieges als verschollen, in der Eibingener Abtei ist heute eine illuminierte Kopie aus dem Jahr 1939 zu besichtigen.
Bernhard von Clairvaux verteidigte Hildegards Aussagen gegenüber Papst Eugen III. 1147/48 auf der Trierer Synode. Ihr selbstbewusstes Auftreten ließ sie zu einer charismatischen Persönlichkeit werden („von innerem Licht beauftragt, ihre himmlische Belehrung mitzuteilen“). Sie predigte als erste Frau öffentlich, u. a. auf dem Marktplatz von Trier; sie war Beraterin Kaiser Barbarossas, als dieser sich in Ingelheim aufhielt. Im hohen Alter unternahm sie noch Reisen zum Kloster Zwiefalten in Oberschwaben und nach Maulbronn.
Nach 1150 verfasste Hildegard mit Causae et Curae (Ursachen und Heilungen) eine Abhandlung über den kranken Menschen. Auch ihre weiteren naturkundlichen Werke wie Liber subtilitatum diversarum naturarum creaturarum, die in den letzten Jahrzehnten immer wieder aufgelegt wurden, zählen u. a. zu den Standardwerken der mehr esoterisch orientierten Naturheilkunde. Die so genannte Hildegard-Medizin, insbesondere ihre therapeutischen Mittel (Pflanzen und Edelsteine) werden von der Schulmedizin nicht anerkannt.
Ihre 70 selbst vertonten geistlichen Lieder (Kirchenlieder, Sequenzen, Wechselgesänge und Antiphone) sind in der Sammlung Symphonia armonie celestium revelationum (Die Symphonie der Harmonie der himmlischen Erscheinungen) zusammengefasst.
Darüber hinaus schrieb sie historische und exegetische sowie homiletische Abhandlungen; ihre umfangreiche Korrespondenz mit hohen geistlichen und weltlichen Würdenträgern ist in 300 Schriftstücken erhalten geblieben. Von ihrem Werk liegen heute kommentierte Ausgaben vor: Lieder. Herausgegeben von P. Barth u. a. (1969); Heilkunde. Herausgegeben von H. Schipperges (3. Auflage 1974); Naturkunde. Herausgegeben von P. Riehte (3. Auflage 1980); Der Mensch in der Verantwortung. Das Buch der Lebensverdienste. Herausgegeben von H. Schipperges (1972) und Wisse die Wege. Herausgegeben von M. Böckeler (7. Auflage 1981).
Hildegard von Bingen starb am 17. September 1179. Obwohl sie im Martyrologium Romanum, dem nach Kalendertagen sortierten offiziellen Verzeichnis der katholischen Märtyrer und Heiligen, angeführt wird, ist sie nicht heilig gesprochen worden. Eine offizielle Heiligsprechung war bereits 1127 von Papst Gregor IX. durch eine von ihm veranlasste Untersuchung begonnen, aber nie abgeschlossen worden.

 
Hoch
Erstmals EDV-gestütze Bücherausleihe an der Hildegardisschule
Am kommenden Montag erhalten die neuen Klassen an der Hildegardisschule ihre Schulbücher. Zum ersten Mal werden die au sgegebenen Bücher elektronisch erfasst und den jeweiligen Schülerinnen und Schülern eindeutig zugeordnet.
Als Vorbereitung haben in den Sommerferien Rabea Hart mann, Alina Koch, Vanessa Leinkenjost und Sven Schramm  aus der Handelsschule Oberstufe mehr als 3000 Bücher mit Etiketten beklebt und damit jedem Buch eine individuelle Nummer zugeordnet.


Diese Bar-Code-Nummer wird vor der Ausgabe der Bücher gescannt und mit der Bar-Code-Nummer auf dem Schülera usweis verknüpft. Einer der Vorteile des neuen Systems ist z.B., dass es keine Verwechselungen bei der Rückgabe der Bücher mehr geben wird.

Rafael Fernandes 01.09.2010
 
Fremdsprachenassistentin

Emily Bertwistle ab Mitte September als Fremdsprachenassistentin an der Hildegardisschule

Die 20jährige Emily Bertwistle aus London wird ab Mitte September als Fremdsprachenassistentin an unserer Schule arbeiten und den Englischunterricht in verschiedenen Kursen unterstützen und beleben.



Emily ist in London aufgewachsen und studiert seit zwei Jahren Germanistik in Leeds. Sie war bereits häufiger in Deutschland. Im letzten Sommer arbeitete sie als Au pair in Bayern.

Ihr großes Interesse an der deutschen Kultur und Sprache bewegte sie auch,

Raphael Leuer 29.08.2010

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Höhere Handelsschule in Starogard Gdanski
Auch in diesem Jahr besuchten Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschule in Begleitung von Kathrin Rogalla und Christian Schlierkamp unsere Partnerschule in Starogard Gdanski (Polen).
Einige Impressionen des Besuchs vom 14.-18.06.2010 vermittelt die Bildergalerie. Im September besuchen uns die Schülerinnen und Schüler aus Polen.

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Austauschprogramm mit Kiew

Hildegardisschule goes east! Vom 13. bis 18. Juni besuchten 8 Schülerinnen und 2 Schüler des Russisch-Kurses der Höheren Handelsschule in Begleitung von Fr. Matenaer und Hr. Leuer die „Mutter der russischen Städte“ und heutige Hauptstadt der Ukraine, Kiew. Dies war der erste Besuch an unserer neuen Partnerschule, dem naturwissenschaftlich-mathematischen Lyzeum Nr. 145.

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Praktikum in Bacabal

Halb um den Globus  bis nach Sao Luis im Bistum Bacabal ist Stephanie Lerke aus der AHR 12D gereist, um dort ihr Schwerpunktfachpraktikum an unserer Partnerschule, der Frei-Alberto-Schule, zu absolvieren.

Dort wird sie in den nächsten neun Wochen – die Sommerferien hängt Stephanie an das eigentlich nur dreiwöchige Praktikum noch dran – unsere Partnerschule und weitere soziale Projekte des Franziskanerordens in den Armenvierteln der brasilianischen Millionenstadt kennenlernen und das Kollegium bei seiner Arbeit unterstützen.

Seit fast einem Jahr bereitet sich Stephanie, die auch im SV-Team aktiv ist, auf dieses Praktikum vor. Unter anderem besuchte sie einen Portugiesisch-Sprachkurs und ließ viele Impfungen über sich ergehen. Stephanie wird in Sao Luis von der Familie einer Lehrerin der Schule aufgenommen und plant neben ihrem Aufenthalt in Sao Luis auch Abstecher an den Amazonas und nach Sao Paulo.

Für alle, die Stephanies Aufenthalt in Brasilien näher verfolgen möchten, hat sie ein Internettagebuch eingerichtet.

Zum Internettagebuch hier klicken

Raphael Leuer, 21. 06.10




 
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