Evaluationen an der Hildegardisschule

Seit dem Jahr 2007 bemüht sich die Hildegardisschule darum, auf dem Weg über Befragungen der SchülerInnen bzw. LehrerInnen zu einer Vergewisserung über die Qualität der eigenen Arbeit zu kommen und Anregungen für Weiterentwicklungsbedarf zu erhalten.


In diesem Zusammenhang erfolgte im  Dezember 2007 eine Befragung der KollegInnen über ihre Erwartungen an den Prozess der Unterrichtsentwicklung, ihre Vorstellungen zu Spezifika des Arbeitens an unserer Schule in 10 Jahren, ihre eigene Beteiligung am Prozess der Unterrichtsentwicklung sowie über Veränderungswünsche hinsichtlich der Rahmenbedingungen des Unterrichtens. Als eine Konsequenz aus der Auswertung dieser Befragung ist mit den Bildungsgangleitern vereinbart worden, dass die Steuergruppe Unterrichtsentwicklung drei „Entwicklungsprojekte“ konzipiert (Präsentieren; Recherchieren; Leistungsbewertung in offenen Unterrichtsformen). (Dabei trägt die Tatsache, dass zunächst „nur“ drei Projekte angegangen werden, dem Wunsch vieler KollegInnen Rechnung, nicht zu viele „Baustellen“ gleichzeitig zu eröffnen.) Darüber hinaus hat sich als weiterer wichtiger Entwicklungsschwerpunkt der Aufbau bzw. die Weiterentwicklung einer Feedbackkultur ergeben.

 Im Januar 2009 ist dann (in Kooperation der Steuergruppe Unterrichtsentwicklung und der SV) eine Befragung aller SchülerInnen zur Unterrichtsgestaltung an der Hildegardisschule durchgeführt worden. Dabei ging es darum, Schülerinnen und Schüler als ExpertInnen für Unterricht aktiv in den Prozess der Unterrichtsentwicklung einzubeziehen.

Auf die Frage nach der allgemeinen Zufriedenheit mit dem Unterricht an der Hildegardisschule antworteten  15 % bzw. 79 % aller SchülerInnen, dass sie „sehr zufrieden“ bzw. „zufrieden“ seien. Lediglich 6 % der SchülerInnen sind „weniger zufrieden“ mit dem Unterricht. 94,5 % der SchülerInnen sind der Meinung, dass die Schule bei ihrem Bemühen, das selbstständige Lernen der SchülerInnen als zentrales Ziel ihrer schulischen Arbeit umzusetzen, auf einem guten Weg ist.

Darüber hinaus sind die differenzierten Schülerantworten zur Wirksamkeit einzelner Unterrichtsmethoden ausgewertet worden und werden in zweierlei Hinsicht in den weiteren Prozess der Unterrichtsentwicklung einfließen: Zum einen sollen sie nach und nach in den Bildungsgängen thematisiert werden (im Rahmen von Bildungs-gang- bzw. Fachkonferenzen); zum anderen hat sich mit Beginn des Schuljahres 2009/10 ein monatlich stattfindender „Kollegialer Austausch“ etabliert, bei dem interessierte KollegInnen ihre Erfahrungen zu einem vorher festgelegten Thema austauschen, sich gegenseitig Tipps für die Praxis geben und auch eigene Materialien vorstellen und den anderen zur Verfügung stellen. Dabei wird es in nächster Zeit u. a. auch um Fragen gehen, bei denen die SchülerInnen laut Befragung noch Handlungsbedarf sehen (z. B. im Blick auf die Verbindung schüleraktivierender Unterrichtsmethoden und frontaler Lernsituationen oder hinsichtlich des Problems der Leistungsbewertung in offenen Unterrichtsformen).

 Als nächster Schritt zum Aufbau einer Feedback-Kultur ist geplant, dass sich die Schulleitung einer Befragung durch die KollegInnen unterzieht, die verschiedene Aspekte der Leitungskompetenz zum Thema haben wird. In der Folgezeit soll dann versucht werden, auf Bildungsgangebene Lehrerteams auf freiwilliger Basis zu bilden, die ihren Unterricht regelmäßig von SchülerInnen beurteilen lassen wollen, um sich dann untereinander über die Ergebnisse dieser Befragungen auszutauschen.

 (Stand: 25.11.09)



 
Hoch
Erfolgreiche Blutspendeaktion








Bereits zum vierten Mal bestand für die Schülerinnen und Schüler der Hildegardisschule die Möglichkeit zur Blutspende- ein Angebot, das gerne in Anspruch genommen wurde. Bereits im Vorfeld konnten sich die Schülerinnen und Schüler an einer Infowand in der Eingangshalle der Schule über den Ablauf einer Blutspende informieren. Auch in diesem Jahr meldeten sich wieder erfreulich viele Erstspender.
Für die Verpflegung sorgten das "Lenz" und auch das DRK spendierte Schokolade, damit die Spender wieder zu Kräften kommen konnten.









Eva Andreo Garcia, 30.01.2012/Fotos:Astrid Sammtleben


 
Deutsch-Französischer Tag 2012









„Bringt Französisch ins Spiel!“

Dies ist das Thema des diesjährigen Wettbewerbs des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes NRW und des Cornelsen Verlages anlässlich des Deutsch-Französischen Tages 2012.
Im Rahmen dieses Wettbewerbes, der sich an Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Niveaustufen richtet, mussten im Internet verschiedene Aufgaben gelöst werden, für die die Schüler einen Log-in benötigten, der ihnen am Stichtag des Wettbewerbes zur Verfügung stand.
Dabei zeigte es sich, dass manch eine Aufgabe wirklich gute Kenntnisse der französischen Sprache verlangte und dass die Teams eng zusammenarbeiten mussten.
Neben dem reinen Wettbewerb zauberten die Schülerinnen und Schüler noch etwas französisches Flair in die Räume der Hildegardisschule: Es gab leckere Crepes in den Pausen und die betreuenden Lehrerinnen Veronika Lohmann und Vera Brox  bewiesen viel Geduld beim Ansturm auf den Verkaufsstand.




 
 
Eva Andreo Garcia, 27.01.2012

 
Praktikum in Brasilien - Unterstützer gesucht



Hallo, mein Name ist Victoria Edom und ich bin 18 Jahre alt. Ich besuche die 12. Klasse der Hildegardisschule und mache im Sommer ein dreiwöchiges Praktikum an der Frei-Alberto-Schule in Sao Luis in Brasilien. Unsere Schule unterstützt die Frei-Alberto-Schule im Bistum Bacabal  schon einige Zeit und seit dem vorletzten Jahr hat ein/e Schüler/in des Bildungsganges AHR die Möglichkeit, sein/ihr Praktikum dort zu machen. Ich freue mich schon sehr auf die Menschen und die andere Kultur und bin gespannt, wie der Schulalltag dort aussehen wird.
In den drei Wochen, die ich an der Schule verbringe, werde ich mir verschiedene Klassen ansehen, mit den Kindern lernen und spielen und vor allem all meine Erfahrungen in einem Onlineblog festhalten.
Für dieses große Projekt suche ich noch etwas finanzielle Unterstützung, da der Flug nach Brasilien sehr teuer ist.
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13000 Euro für Bacabal

 

Auch in diesem Jahr kann die Hildegardisschule die Arbeit der Frei-Alberto-Schule im Bistum Bacabal wieder großzügig unterstützen. In diesen Tagen wurden 13.000€ nach Brasilien überwiesen.

 

Ein großer Teil dieses Betrages, 8.000€, wurde am Solidaritätstag durch die vielen Aktionen und Projekte der einzelnen Klassen erwirtschaftet, die restlichen 5.000 € kamen durch Spenden zusammen.

 

Wie uns der Leiter der Frei-Alberto-Schule, Frei Zacharias, mitteilte, ist unsere Hilfe nach wie vor bitter nötig. „Der wirtschaftliche Aufschwung hat nicht alle Schichten und Teile Brasiliens erreicht. Außerdem erhält die Frei-Alberto-Schule in diesem Jahr gar keine staatliche Unterstützung. Die der Schule zugewiesenen Gelder sind im Korruptionssumpf der Stadtverwaltung versunken.“

 

Die Frei-Alberto-Schule bedankt sich ganz herzlich bei den Schülern und Lehrern der Hildegardisschule sowie bei allen Spendern und Förderern des Projektes.

Raphael Leuer, 16.12.2011

 
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