
| Evaluationen an der Hildegardisschule |
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Seit dem Jahr 2007 bemüht sich die Hildegardisschule darum, auf dem Weg über Befragungen der SchülerInnen bzw. LehrerInnen zu einer Vergewisserung über die Qualität der eigenen Arbeit zu kommen und Anregungen für Weiterentwicklungsbedarf zu erhalten. Im Januar 2009 ist dann (in Kooperation der Steuergruppe Unterrichtsentwicklung und der SV) eine Befragung aller SchülerInnen zur Unterrichtsgestaltung an der Hildegardisschule durchgeführt worden. Dabei ging es darum, Schülerinnen und Schüler als ExpertInnen für Unterricht aktiv in den Prozess der Unterrichtsentwicklung einzubeziehen. Auf die Frage nach der allgemeinen Zufriedenheit mit dem Unterricht an der Hildegardisschule antworteten 15 % bzw. 79 % aller SchülerInnen, dass sie „sehr zufrieden“ bzw. „zufrieden“ seien. Lediglich 6 % der SchülerInnen sind „weniger zufrieden“ mit dem Unterricht. 94,5 % der SchülerInnen sind der Meinung, dass die Schule bei ihrem Bemühen, das selbstständige Lernen der SchülerInnen als zentrales Ziel ihrer schulischen Arbeit umzusetzen, auf einem guten Weg ist. Darüber hinaus sind die differenzierten Schülerantworten zur Wirksamkeit einzelner Unterrichtsmethoden ausgewertet worden und werden in zweierlei Hinsicht in den weiteren Prozess der Unterrichtsentwicklung einfließen: Zum einen sollen sie nach und nach in den Bildungsgängen thematisiert werden (im Rahmen von Bildungs-gang- bzw. Fachkonferenzen); zum anderen hat sich mit Beginn des Schuljahres 2009/10 ein monatlich stattfindender „Kollegialer Austausch“ etabliert, bei dem interessierte KollegInnen ihre Erfahrungen zu einem vorher festgelegten Thema austauschen, sich gegenseitig Tipps für die Praxis geben und auch eigene Materialien vorstellen und den anderen zur Verfügung stellen. Dabei wird es in nächster Zeit u. a. auch um Fragen gehen, bei denen die SchülerInnen laut Befragung noch Handlungsbedarf sehen (z. B. im Blick auf die Verbindung schüleraktivierender Unterrichtsmethoden und frontaler Lernsituationen oder hinsichtlich des Problems der Leistungsbewertung in offenen Unterrichtsformen). Als nächster Schritt zum Aufbau einer Feedback-Kultur ist geplant, dass sich die Schulleitung einer Befragung durch die KollegInnen unterzieht, die verschiedene Aspekte der Leitungskompetenz zum Thema haben wird. In der Folgezeit soll dann versucht werden, auf Bildungsgangebene Lehrerteams auf freiwilliger Basis zu bilden, die ihren Unterricht regelmäßig von SchülerInnen beurteilen lassen wollen, um sich dann untereinander über die Ergebnisse dieser Befragungen auszutauschen. (Stand: 25.11.09) |