Fremdsprachenzertifikate

Mit Blick auf die wachsende Bedeutung der Europäischen Union und einer internationalen  Vernetzung werden neben der jeweiligen beruflichen Qualifikation fundierte Fremdsprachenkenntnisse auf dem internationalen Arbeitsmarkt verlangt. Arbeitgeber interessieren sich zunehmend für extern erworbene Fremdsprachenzertifikate.

Die Hildegardisschule bietet ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich auf die Prüfungen zum Erwerb von Fremdsprachenzertifikaten in Französisch und Englisch vorzubereiten.

Diese Zertifikate sind für Arbeitgeber aussagekräftiger als Schulnoten und weisen den Erwerb von Sprachkenntnissen gemäß dem Europäischen Referenzrahmen für Fremdsprachen nach.

Es können verschiedene Niveaustufen - je nach Kenntnisstand - erworben werden.
Die Prüfungen erfolgen in vier Kompetenzbereichen (Überprüfung der Fertigkeiten im Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechen und Schreiben).

Der Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen ist insbeson­dere für ausländische Adressaten, die das deutsche Notensystem nicht rich­tig einschätzen können, interessant.

Hinweise zum Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen (GeR) unter:

http://www.dsd-kmk.de/downloads/referenzrahmen20kurzinfo.pdf.

Die Anmeldung zu einer Prüfung hat einen positiven Nebeneffekt:  die Schülerinnen und Schüler erproben vorab ihre fremdsprachlichen Kompetenzen in Stress verursachenden Prüfungssituationen, die sie später im Abitur oder Fachabitur ebenfalls durchstehen müssen.

Sprachdiplom DELF  → Diplôme d’Etudes en Langue Française

DELF-Zertifikate sind staatliche Sprachdiplome, die vom französischen Erziehungsministerium vergeben werden. In mehr als 160 Ländern kann das Diplom erworben werden.

In Zusammenarbeit mit dem Institut Français und den Bezirksregierungen bieten weiterführende Schulen in NRW seit 1998 Jahren die Durchführung der DELF-Prüfungen erfolgreich an. Die Teilnahme an den Prüfungen erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Was ist DELF? / Prüfungsmodalitäten

1. DELF scolaire

DELF besteht aus 6 Einheiten (A1, A2, B1, B2, C1, C2), die auch ergänzend nach der Schulzeit abgelegt werden können. Sie ermöglichen ab einer bestimmten Stufe ein Studium in Frankreich ohne zusätzlichen Sprachtest.

  • B1 ist die erste Stufe der selbständigen Sprachverwendung und gilt europaweit als Orientierung für den Mittleren Bildungsabschluss. B1 ist durchaus für alle Teilnehmer am Ende der Klasse 12 erreichbar.
  • B2 gilt europaweit als Abiturniveau für Fremdsprachenkenntnisse. Dieses Niveau ist an unsererSchule in der Klasse 13 für fortgeschrittene Lerner noch erreichbar.
  • Jede Prüfungseinheit besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.
  • Jede erfolgreich belegte Ein­heit ist weltweit und unbegrenzt gültig. Die je­weils geforderten Ein­heiten können un­abhängig voneinander belegt wer­den.
  • Die Schülerinnen und Schüler können sich ohne Vorbedingungen zu der von ihnen angestrebten Prüfung anmelden.
  • Die Bescheini­gun­gen für den Erwerb des jeweiligen Dip­loms können ohne jegliche zeitli­che Be­gren­zung vorgelegt werden.
  • Die Durchführung der Prüfungen wird durch die frz. Kulturinstitute (Institut Français) gewährleistet; die Prüfungen finden meistens Ende Januar an verschiedenen Orten, u.a. auch in Münster statt. Die schriftliche Prüfung wird an der Hildegardisschule absolviert. Die Mündliche Prüfung erfolgt an einer zentralen Prüfungsschule in Münster. In der Regel begleiten die Fach­lehrer die Prüflinge zur Prüfung.
  • Die Gebühr für einen Prüfungsabschnitt beträgt derzeit zwischen 18 und 50 Euro je nach angestrebter Niveaustufe. (A 1: 18 Euro; A 2: 35 Euro, B 1: 40 Euro; B 2: 50 Euro)

Genauere Informationen über die Struktur und die Anforderungen der Prüfungen sind auf den Internetseiten des Institut Français Düsseldorf, www.institut-francais.fr/-duesseldorf- oder des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes NRW (hier klicken) zu finden.

 2. DELF PRO

 Ab 2010 ist es möglich DELF-Prüfungen mit einer inhaltlichen Ausrichtung auf den beruflichen (professionnellen) Kontext abzulegen. DELF PRO richtet sich schwerpunktmäßig an Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs, da die Prüfungsthemen der Arbeitswelt entnommen sind.

Das Prüfungsformat entspricht dem DELF scolaire.

Es gibt  4 Diplome von A1 bis B2, die die gleichen Kompetenzen wie DELF scolaire überprüfen und zur gleichen Prüfungszeit abgelegt werden können. 

Die für DELF zuständige Ansprechpartnerin an der Hildegardisschule ist Frau Lohmann.

Die Anmeldung zur DELF-Prüfung erfolgt über die Schule.

Cambridge-ESOL-Zertifikat

Mit dem Cambridge-Zertifikat haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich ihre  Sprachkompetenz im Fach Englisch über den normalen Unterricht hinaus bescheinigen zu lassen und ihre kommunikativen Kompetenzen an internationalen Standards zu messen.

Jährlich legen über 2 Millionen Kandidaten in 130 Ländern die Cambridge ESOL Prüfungen zum Nachweis ihrer Englischkenntnisse ab. Die Cambridge ESOL Prüfungen sind weltweit bekannt und werden von Bildungseinrichtungen und von Firmen als Nachweis qualifizierter Sprachkenntnisse geschätzt. Mit einem Cambridge Zertifikat kann dem Lebenslauf eine zusätzliche Qualifikation hinzufügt werden, mit der der Schüler / die Schülerin nachweist, wie gut sein / ihr Englisch wirklich ist. Durch die Prüfungsvorbereitung werden die Schülerinnen und Schüler in ihrer Fähigkeit die englische Sprache effektiv zu nutzen deutlich selbstbewusster. Eine Cambridge ESOL Prüfung kann somit im Studium oder im Berufsleben weiterhelfen. So erkennen viele Hochschulen z. B. das Certificate of Advanced English (CAE)  als sprachliche Zugangsvoraussetzungen für ein Studium in englischer Sprache an. Im Firmenbereich können besonders die Cambridge ESOL Prüfungen in Geschäftsenglisch objektive und unabhängige Beurteilungen der Sprachkenntnisse eines Angestellten oder Bewerbers ermöglichen. Die Business English Certificates (BEC) sind Examina, die sich an einzelne Kandidaten wenden, die Ihre Berufschancen verbessern wollen.

Die Cambridge ESOL Zertifikate besitzen eine lebenslange Gültigkeit, denn sie bescheinigen das Erreichen einer bestimmten Stufe der Sprachfähigkeit. Für viele Kandidaten steht das Zertifikat sozusagen als Zeichen für das erfolgreiche Abschließen eines Vorbereitungskurses.

Welche Prüfungen werden angeboten?

Cambridge bietet zertifizierte Examensprüfungen und Einstufungstests an. Ein zertifiziertes Examen bestätigt Sprachkenntnisse auf einer fest definierten Leistungsstufe, die ihre Gültigkeit nie verliert. Alle erfolgreichen Teilnehmer erhalten ein Zertifikat.

Zertifikatsprüfungen werden auf den Stufen A2, B1, B2, C1 and C2 angeboten, die von ‚elementar’ bis ‚fortgeschritten’ reichen. Diese Stufen entsprechen den Stufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens.

Die Prüfungen werden vom autorisierten Cambridge-Prüfungszentrum der VHS-Münster durchgeführt.

Der Prüfling hat die Wahl zwischen allgemeinsprachlichen Prüfungen und Prüfungen in berufsbezogenem Englisch. Die Business English Certificates sind eher für Berufsschüler geeignet oder für Schülerinnen und Schüler, die in zusätzlichen AGs Wirtschaftsenglisch lernen.

Informationen zu Prüfungsterminen, Kosten, Einstufungen etc. sind unter http://www.cambridgeesol.de/faq.php zu finden.

Ansprechpartner der Hildegardisschule zu inhaltlichen und organisatorischen Fragen ist Herr Leuer.

Weitere Informationen u.a. unter http://www.cambridge-exams.de/index.php

 

 
Hoch
Sehen, Hören, Schmecken-ein bunter Abend an der Hildegardisschule








„ Das war ganz schön hart für die Lehrer“, so lautete der Kommentar eines begeisterten Zuschauers des diesjährigen Theaterprojektes der Hildegardisschule. Passend zum nahenden Schuljahresende wurde den Zuschauern, Lehrern wie Eltern und Schülern der Spiegel vorgehalten und das System Schule kritisch durchleuchtet.

Frei nach dem Roman von Wladimir Tendrjakow, Die Nacht nach der Entlassung, spiegelt das Stück die Pubertätsnöte der Schüler und das empfindliche Zusammenspiel zwischen dem Einzelnen und seiner Gruppe.







Auch in diesem Jahr war das Theaterstück eingebettet in eine Gemeinschaftsveranstaltung der schulformübergreifenden Differenzierungskurse der Schule mit dem Titel „Sehen, Hören, Schmecken“. In der Pause bot der Kurs „Kreatives Kochen“ leckere Tapas an und für den Hörgenuss sorgte das Rock´n Blues Ensemble mit aktuellen Hits.










Eva Andreo Garcia, 11.05.2012

 
Infobörse "Stationäre Jugendhilfe"






Am 8. Mai veranstaltete der Arbeitskreis „Fachschulen für Sozialpädagogik und Einrichtungen der stationären Jugendhilfe“ in der Zeit von 10.00- 16.00 Uhr eine Infobörse mit dem Ziel , Studierenden an Fachschulen der Erzieher/innenausbildung die Möglichkeit zu bieten, sich über das Berufsfeld der stationären Jugendhilfe (auch Heimerziehung genannt) zu informieren. Zu diesem Zweck präsentieren sich sieben Einrichtungen der stationären Jugendhilfe mit ihren Infoständen in der Aula der Hildegardisschule. Darüber hinaus werden spezifische Arbeitsbereiche und Themenfelder  innerhalb der stationären Jugendhilfe in sieben je fünfundvierzigminütigen Workshops vorgestellt, so dass Studierende sowohl das Angebot an Einrichtungen (als Träger der Jugendhilfe und auch als potentielle Arbeitgeber) wie auch die inhaltlichen Themenfelder kennenlernen können Etwa  440  Studierende aus den Standorten mit Fachschulen wie Ahaus, Lüdinghausen, Warendorf, Rheine und aus Münster waren mit ihren 15 Lehrern zu dieser Veranstaltung erschienen. Die beteiligten Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, sich und ihr Aufgabenfeld vorzustellen und um zukünftige Fachkräfte zu werben, die den Beruf der Erzieherin/des Erziehers auch abseits vom Kindergarten ausüben möchten.

Der Arbeitskreis „Fachschulen für Sozialpädagogik und Einrichtungen der stationären Jugendhilfe“ ist ein Gremium, das seit ca. zwanzig Jahren versucht, das Arbeitsfeld der stationären Jugendhilfe inhaltlich in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern zu verankern und eine starke Vernetzung von theoretischer Ausbildung und fachlicher Praxis zu fördern. Im AK haben sich Fachschulen für Sozialpädagogik und Einrichtungen der stationären Jugendhilfe aus dem Münsterland bis hin zur holländischen Grenze und bis ins Sauerland hinein vernetzt.

Andreas Niemeyer/Eva Andreo Garcia, 08.05.2012




 
Politik kann auch spannend sein- Landtagswahl 2012

Wenn es zur großen Pause geklingelt hat und trotzdem zahlreiche Schülerinnen und Schüler noch nicht die Schule verlassen, weil sie in ein interessantes Gespräch mit einem Landtagsabgeordneten verwickelt sind, zeigt das, dass Politik doch spannend sein kann: Zur anstehenden Landtagswahl hatte die Fachkonferenz Politik Vertreter der unterschiedlichen Parteien eingeladen, mit den Schülerinnen und Schüler über Bildungspolitik zu diskutieren. Der Einladung folgten Svenja Schulze (SPD) als amtierende Wissenschaftsministerin sowie Prof.Dr.Dr. Thomas Sternberg (CDU), Gunnar Risse (Grüne), Jörg Berens (FDP) und Rüdiger Sagel (Die Linke) sowie 150 Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe und der Fachschule für Sozialpädagogik. Nachdem die Kandidaten zunächst sich selbst und ihre Standpunkte vorgestellt haben, nutzten die Schülerinnen und Schüler anschließend die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen. Dabei kreisten die Auseinandersetzung vor allem um die Frage nach den Studiengebühren, die von Rot/Grün abgeschafft wurden und die Frage, ob diese eventuell mit einer neuen Regierung wieder eingeführt werden würden. Dies verneinte Sternberg, auch wenn er diese grundsätzlich befürworte, ebenso wie Jörg Berens von der FDP. Ein weiteres Diskussionsthema war die Bereitstellung von Studienplätzen im Anbetracht des kommenden Doppeljahrgangs, die Sinnhaftigkeit des Numerus Clausus sowie der Schulfrieden in NRW. Ein weiterer Themenschwerpunkt war die frühkindliche Erziehung. Für eine gelungene Moderation sorgten Jari Andresen und Sascha Tholen aus der Jahrgangsstufe 12 der AHR.

Eva Andreo Garcia, 03.05.2012








 
Ein ganz besonderer Klassenraum







„Damit etwas an uns erinnert, wenn wir nicht mehr an dieser Schule sind“ lautete die Antwort auf die Frage, warum die Wand des Klassenraums 111 auf besondere Weise gestaltet wurde: In der Mitte der Wand befindet sich das Schullogo „Scivias- Wisse die Wege“ und darum herum die Handabdrücke der Schülerinnen und Schüler der SHO 1 in bunten Farben. Im Kunstunterricht mit Frau Huss entstand diese Art von Klassenraumgestaltung, die die Klasse SHO 1 nun stolz präsentiert.

Eva Andreo Garcia. 26.04.2012

 
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