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Die Idee des Solidaritätstages Am dritten Samstag im November öffnet die Hildegardisschule ihre Türen. Jede und jeder ist herzlich willkommen, Geschenk- und Gebrauchsartikel, Leckereien oder die Schulzeitung Scivias zu erwerben. Eine Verlosung, Brettspiele, Theater und Musik - dies alles findet nach dem Gottesdienst (9.30 h) statt. Verschaffen Sie sich einen Eindruck davon, dass Solidarität an der Hildegardisschule nicht nur ein Wort ist. Die Vorbereitung des Solidaritätstages erfolgt in solidarischem Handeln an einem Aktionstag durch die SchülerInnen und LehrerInnen. Der Erlös des Solidaritätstages dient der Unterstützung der Frei-Alberto-Schule in Sao Luis, Hauptstadt des Bundesstaates Maranhao. Ausführliche Informationen über die Frei-Alberto-Schule finden Sie hier auf der Homepage. Die Gelder der Hildegardisschule werden von dem Verwaltungsdirektor, Pater Ewald Dimon, dazu verwandt, die Lehrerinnen zu entlohnen, die tägliche Schulspeisung zu finanzieren und die Schulbücher zu beschaffen. Wie die pädagogische Leiterin, Dona Angelica de Araujo Costa, betont, legt man nicht nur Wert auf fachliche Qualifikation, sondern auch und gerade auf die ermutigende Erziehung zur selbstbewussten und urteilsfähigen Persönlichkeit.
Solidaritätstag 2010: 20. November
Programmüberblick 2010
- 9.30 h Gottesdienst in der Martinikirche
- 10.30 – 14.00 h Veranstaltungen und Aktionen
Veranstaltungen und Aktionen:
- Tombola mit attraktiven Preisen
- Sinnesraum
- Traumwerkstatt
- Kinderbetreuung
Kaufangebote
- Gebäck
- Konfitüre
- Hexenhäuschen
- Waffeln und gebrannte Mandeln
- Grillstand, Glühwein
- Bastelarbeiten, Textilien
- Windlichter
- Weihnachtssterne
- Fair gehandelte Produkte
- Schulzeitung
- Raritätenkabinett
- Buchantiquariat
- uva.
Cafeteria / Restaurant
Solidarität bleibt an der Hildegardisschule nicht nur ein Wort Münster Am Samstag ging es an dem bischöflichen Berufskolleg wieder darum, möglichst viel Geld für Bacabal zu sammeln. Bacabal ist eine Diözese im Nordosten Brasiliens, und die Schule veranstaltet jährlich einen Solidaritätstag, dessen Erlös direkt an die Frei-Alberto-Schule in Sao Luis geht. Zum 35. Mal war das nun schon der Fall, und auch in diesem Jahr hatten sich die Schüler und Lehrer einiges einfallen lassen. Mit kulinarischen Köstlichkeiten, tollen Preisen, Informationen und Vorführungen lockte die Schulgemeinschaft viele Besucher von jung bis alt. Am Morgen wurde mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Martinikirche begonnen. Danach öffnete die Schule ihre Türen. Jede Klasse hatte mit ihren Lehrern etwas vorbereitet. Ob nun die "Unterwasserwelt" für Kinder in der Turnhalle, der Sinnesparcours, auf dem einem die eigenen Sinne mal einen Streich spielten oder einen auch mal verblüfften, oder der Gesundheitscheck - alle Aktionen waren erfrischend anders. Gebrauchte Waren, wie Bücher oder Kleidung, waren ebenso zu erwerben wie selbst gemachte Köstlichkeiten, wie Marmelade, Waffeln oder Pizza. Kam auch bei den erwachsenen Besuchern der Hildegardisschule sehr gut an: Die “Sinnesrallye” in einem der Klassenräume.
Bei vielen Aktionen war auch der direkte Bezug zum Bacabal-Projekt sichtbar. So wurden zum Beispiel Solidaritätsringe, in Brasilien aus den Nüssen der Tucum-Palme gefertigt, gegen eine Spende abgegeben. Wer allerdings einen solchen Ring, mit dem man politisch Stellung gegen Unterdrückung und für gerechte Verteilung des Landes in Brasilien einnimmt, haben wollte, musste sich zuerst mit dessen Hintergrund auseinander setzen. Durch diese Information wurde der Ring zu einem Objekt bewusster Solidarität. Nebenbei ist der Solidaritätstag auch ein Wiedersehenstreffen der Ehemaligen. Am späten Nachmittag stand dann der Erlös des Tages fest. 10 500 Euro wurden gesammelt und tragen bald dazu bei, dass 1078 Kinder aus den Elendsvierteln Sao Luis die Möglichkeit haben, lesen, schreiben und rechnen zu lernen und zu selbstbewussten Persönlichkeiten erzogen werden.
FRANZISKANER MISSION Postfach 1342
59443 Werl
Hildegardisschule z. Hd. Frau Monika Ruppik Neubrückenstr. 17
48143 Münster
Sehr geehrte Damen und Herren im Lehrerkollegium, liebe Schülerinnen und Schüler,
zum 35. Mal wurde am vergangenen Samstag, 15. November, der Solidaritätstag Bacabal an der Hildegardisschule gefeiert. Gern bin ich nach Münster gefahren, um dabei zu sein, denn es ist immer wieder schön zu erleben, wie der „Eine-Welt-Gedanke“ am „Bacabal Tag“ lebendig wird.
Freundliche Gesichter, wohin man auch schaute! Schülerinnen und Schüler, denen man ansah, dass ihnen der ungewöhnliche Einsatz Spaß machte und die die Besucher mitzureißen wussten. Unvergessen die von weißen Spitzen eingerahmten Waffelbäcker — so muss es im Schlaraffenland aussehen... Die 910 (!!) Marmeladen — von Aprikose bis Zwetschge war wieder alles vertreten. Die Eimer voller selbst geschriebener Lose. Die Unterwasserwelt im Kinderparadies. Der Gesundheitscheck für 2 Euro im Raum 204!! Und dann natürlich die Blaudrucke. Und vieles mehr.
Es war herrlich.
Danke für alle Vorbereitung und Organisation der verschiedenen Stände, sei es in der Mensa beim Bücherantiquariat, sei es am Glühwein- und Würstchenstand draußen, beim Eine-Welt-Laden mit angeschlossener Bacabal-Bank, beim Stand für Kerzen, Karten, Körnerkissen und anderen Bastelarbeiten, beim Plätzchenstand oder im Raritäten-Kabinett.
Danke für die Sinnesrallye, für die Amerikanische Versteigerung.
Danke für den guten Info-Stand.
Danke für die Musikdarbietungen und den mitreißenden Capoeira.
Danke, dass die Kinder der Frei-Alberto-Schule irgendwie überall dabei waren.
Danke für das große Foto unseres verstorbenen Pater Josef Schlütter in der Eingangshalle. Ich bin sicher, dass er „von oben“ mit großem Vergnügen dem Treiben in der Hildegardisschule beigewohnt hat.
Ich danke allen, die - in welchen Räumen und auf welcher Etage auch immer – mitgeholfen haben, dass der 15. November ein gelungener Bacabal-Tag wurde.
Sie haben beigetragen zu dem großartigen Erlös von
13.000 Euro
den ich mit vielen Grüßen aus der Hildegardisschule — zur Frei-Alberto-Schule nach Sao Luis weiterleiten werde.
Danke, dass Sie „die gegenseitige Freundschaft und Gemeinschaft zwischen Bacabal und der Hildegardisschule“, die „verbindet und um die ganze Erde reicht“ (~Nicole Bendig 1995) weiter vertieft und gestärkt haben.
In Verbundenheit Ihr
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