
| SchülerInnen denken |
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Fragebogen für Ehemalige Von Johanna Schratz (Fachabi 2009) Leider erinnere ich mich kaum an meinen ersten Eindruck von der Hildegardisschule. Ich weiß nur noch, dass ich auf Anhieb von den sehr sauberen Toiletten (Frauentoiletten!) begeistert war. Ich hoffe, das ist heute auch noch so ;-). 2. Eine konkrete Äußerung eines Lehrers/einer Lehrerin aus Ihrer Erinnerung, die Sie heute noch wörtlich zitieren können? „Warum ist Ihnen das denn eigentlich so wichtig, eine „Eins“ in Mathe zu schreiben?“ Dieses sagte ein Lehrer nach einer „verpatzten“ Mathematikklausur zu mir. Wie man sieht, wird auf der Hildegardisschule alles pädagogisch hinterfragt und es geht nicht nur um das „Gute-Noten-Schreiben“. J 3. Ihr größter persönlicher Sieg/Triumph in der Schule? In der 12ten Klasse mussten wir unsere Facharbeit zwei Lehrern vorstellen (Kolloquium). Als persönlichen Triumph würde ich es bezeichnen, dass beide Lehrer, trotz meiner wirschen Wortwahl, den Hauptgedanken meiner Facharbeit nachvollziehen konnten. 4. Ihre größte persönliche Niederlage in der Schule? Durchgehend „schlechte“ Noten in Englisch. 5. Eine besondere, für Sie bedeutsame Erkenntnis, die Sie in der Hildegardisschule gewonnen haben? (Es könnte sich auch um einen „guten Gedanken“ oder eine Art von „Bildungserlebnis“ handeln!) „Praxis und Theorie gehören immer zusammen.“ Die gelernte Theorie wurde z.B. meistens auf „selbsterlebte“ Praxisbeispiele bezogen. 6. Mal abgesehen von den durch persönliche Gründe (z.B. Krankheit) bedingten Unterrichtsausfällen, haben Sie in der Hildegardisschule an ca. 1000 Unterrichtsstunden pro Jahr teilgenommen; wie hoch schätzen Sie den Anteil der Stunden ein, in denen Sie lieber etwas anderes gemacht hätten? Was wäre das dann konkret gewesen? Von den 1000 Unterrichtsstunden hätte ich ca. 300 Stunden lieber etwas anderes gemacht und zwar geschlafen (ausgeschlafen!), um dann aber auch selbstverständlich für die restlichen 700 Stunden fit zu sein. 7. Ihre Kontakte zu ehemaligen Schulfreunden/Schulfreundinnen (z.B. facebook, Stammtisch, ...)? Mit 2-3 Schulfreunden von der Hildegardisschule habe ich noch sehr guten Kontakt. 8. Welchen Rat können Sie Lehrern/Lehrerinnen für die Arbeit mit einem Schüler/einer Schülerin, wie Sie eine/einer waren, geben? Geduldig und mit klarer Linie, aber trotzdem eine lockere und humorvolle Art. Das ist übrigens kein Widerspruch, das hab ich auf der Hildegardisschule gelernt. J 9. Ein Tipp für kommende Schülergenerationen an der Hildegardisschule? Anforderungen nachkommen, authentisch bleiben, eigene Interessen verfolgen, das Spiel mitspielen. 10. Welche konkrete Hoffnung hatten Sie am Ende Ihrer Schulzeit? Was ist daraus geworden? Ein gutes Fachabitur zu machen, um danach Sozialpädagogik zu studieren. So ist es dann auch gekommen. Die Hildegardisschule war eine gute Vorbereitung dafür. ![]() |