Höhere Handelsschule - Zweijährige Höhere Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung
Sie haben die Fachoberschulreife erworben und interessieren sich für wirtschaftliche Zusammenhänge? Die Höhere Handelsschule kann für Sie eine attraktive Schulform sein.

Was können wir Ihnen anbieten?
Wir bieten Ihnen die Höhere Handelsschule, einen Bildungsgang mit folgenden Grundlagen:

Ziele:
Die zweijährige Höhere Handelsschule wird als Vollzeitschulform angeboten. Sie bildet doppelqualifizierend aus. Die Absolventen  und Absolventinnen sind sowohl für eine anschließende kaufmännische Ausbildung als auch auf ein Studium an einer Fachhochschule qualifiziert. (Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife)
Besondere Förderangebote, die über das reine Schul– und Fachwissen hinausgehen:
  • Angleichungskurse in Mathematik und Englisch für schwächere Schülerinnen und Schüler
  • Ausbildung in den neuen Technologien durch das Fach „Informations-wirtschaft“
  • Beratung bei der Berufsorientierung
  • Vorbereitung von Betriebspraktika und Hilfe bei der Suche nach Praktikumstellen
  • Hilfen zur Sinnfindung, Wertorientierung und Sozialkompetenz auf der Grundlage christlicher Grundwerte
Wie ist der Bildungsgang aufgebaut?
  • Dauer: zwei Jahre
  • Unterricht in berufsbildenden und allgemeinbildenden Fächern
Welche Fächer werden im Bildungsgang unterrichtet?
  • Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen
  • Informationswirtschaft
  • Volkswirtschaftslehre
  • Mathematik
  • Englisch
  • Deutsch / Kommunikation
  • Biologie
  • Religionslehre
  • Sport /Gesundheitsförderung
  • Politik / Gesellschaftslehre
Im Differenzierungsbereich: Projektmanagement
Weitere Differenzierungsangebote richten sich nach der Bedarfslage der Klassen (ca. 34 - 36 Unterrichtsstunden pro Woche)

Abschluss:
  • Mit der Versetzung von der Unterstufe in die Oberstufe der Zweijährigen Höheren  Handelsschule werden den Schülerinnen und Schülern „berufliche Kenntnisse“ bescheinigt.
  • Am Ende der Oberstufe schließt der Bildungsgang mit einer staatlichen Abschlussprüfung (über die „erweiterten beruflichen Kenntnisse“ und die Fachhochschulreifeprüfung) ab.
  • Die anschließende Berufsausbildung kann aufgrund dieses Zeugnisses um ein Jahr verkürzt werden.
  • Das Abschlusszeugnis gilt in Verbindung mit dem Nachweis einer abgeschlossenen kaufmännischen Berufsausbildung oder einem halbjährigen kaufmännischen Praktikum als Nachweis der Fachhochschulreife.

Warum die Höhere Handelschule gerade an der Hildegardisschule?

Wir bieten neben einer fundierten wirtschaftlichen und allgemeinbildenden Ausbildung  als Schule in katholischer Trägerschaft, die eng mit Trägern des Sozial– und Gesundheitswesens zusammenarbeitet  die Möglichkeit, die besonderen wirtschaftlichen Anforderungen dieses Bereichs zu untersuchen und wirtschaftliche Lösungsansätze kennen zu lernen.
Wir meinen, dass Lernen nicht nur die Aufnahme von Wissen ist, sondern dass die Persönlichkeitsentwicklung insgesamt gefördert werden muss. Darum ist es uns aus christlicher Grundhaltung wichtig, dass sich die schulische Ausbildung in einem kooperativen Miteinander von Schülerinnen/Schülern und Lehrerinnen/Lehrern vollziehen sollte.
Wir glauben, dass diejenigen, die später berufliche Verantwortung tragen, als junge Erwachsene schon während der Ausbildung ernst genommen werden sollten. Gleichzeitig setzen wir bei unseren Schülerinnen und Schülern die Bereitschaft zur Eigenverantwortung und den Willen zum Lernen voraus.
Wir beraten die Schülerinnen und Schüler eingehend hinsichtlich ihrer schulischen und weiteren beruflichen Ausbildung. Dazu arbeiten wir u.a. eng mit dem Arbeitsamt und Einrichtungen der Wirtschaft zusammen.

Welche besonderen schulischen Veranstaltungen gibt es an der Hildegardisschule?
  • Veranstaltungen des gemeinsamen Schullebens (z.B. Hildegardisfest, Aktions- und Solidaritätstag Bacabal, Schulgottesdienste)
  • Tage religiöser Orientierung (3-tägig)
  • Klassenfahrt in der Oberstufe
Welche Kosten kommen auf Sie zu?
  • anteilige Kosten für Schulbücher
  • Kosten für Fahrten: ca. 60,- € für „Tage religiöser Orientierung" in der Unterstufe und ca. 200,- € für eine Studienfahrt in der Oberstufe.
  • pro Schuljahr ca. 50,- € für Unterrichtsmaterial, Kopierkosten
Ansprechpartner: Herr Feldmann / Herr Garmann
 
Hoch
Sehen, Hören, Schmecken-ein bunter Abend an der Hildegardisschule








„ Das war ganz schön hart für die Lehrer“, so lautete der Kommentar eines begeisterten Zuschauers des diesjährigen Theaterprojektes der Hildegardisschule. Passend zum nahenden Schuljahresende wurde den Zuschauern, Lehrern wie Eltern und Schülern der Spiegel vorgehalten und das System Schule kritisch durchleuchtet.

Frei nach dem Roman von Wladimir Tendrjakow, Die Nacht nach der Entlassung, spiegelt das Stück die Pubertätsnöte der Schüler und das empfindliche Zusammenspiel zwischen dem Einzelnen und seiner Gruppe.







Auch in diesem Jahr war das Theaterstück eingebettet in eine Gemeinschaftsveranstaltung der schulformübergreifenden Differenzierungskurse der Schule mit dem Titel „Sehen, Hören, Schmecken“. In der Pause bot der Kurs „Kreatives Kochen“ leckere Tapas an und für den Hörgenuss sorgte das Rock´n Blues Ensemble mit aktuellen Hits.










Eva Andreo Garcia, 11.05.2012

 
Infobörse "Stationäre Jugendhilfe"






Am 8. Mai veranstaltete der Arbeitskreis „Fachschulen für Sozialpädagogik und Einrichtungen der stationären Jugendhilfe“ in der Zeit von 10.00- 16.00 Uhr eine Infobörse mit dem Ziel , Studierenden an Fachschulen der Erzieher/innenausbildung die Möglichkeit zu bieten, sich über das Berufsfeld der stationären Jugendhilfe (auch Heimerziehung genannt) zu informieren. Zu diesem Zweck präsentieren sich sieben Einrichtungen der stationären Jugendhilfe mit ihren Infoständen in der Aula der Hildegardisschule. Darüber hinaus werden spezifische Arbeitsbereiche und Themenfelder  innerhalb der stationären Jugendhilfe in sieben je fünfundvierzigminütigen Workshops vorgestellt, so dass Studierende sowohl das Angebot an Einrichtungen (als Träger der Jugendhilfe und auch als potentielle Arbeitgeber) wie auch die inhaltlichen Themenfelder kennenlernen können Etwa  440  Studierende aus den Standorten mit Fachschulen wie Ahaus, Lüdinghausen, Warendorf, Rheine und aus Münster waren mit ihren 15 Lehrern zu dieser Veranstaltung erschienen. Die beteiligten Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, sich und ihr Aufgabenfeld vorzustellen und um zukünftige Fachkräfte zu werben, die den Beruf der Erzieherin/des Erziehers auch abseits vom Kindergarten ausüben möchten.

Der Arbeitskreis „Fachschulen für Sozialpädagogik und Einrichtungen der stationären Jugendhilfe“ ist ein Gremium, das seit ca. zwanzig Jahren versucht, das Arbeitsfeld der stationären Jugendhilfe inhaltlich in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern zu verankern und eine starke Vernetzung von theoretischer Ausbildung und fachlicher Praxis zu fördern. Im AK haben sich Fachschulen für Sozialpädagogik und Einrichtungen der stationären Jugendhilfe aus dem Münsterland bis hin zur holländischen Grenze und bis ins Sauerland hinein vernetzt.

Andreas Niemeyer/Eva Andreo Garcia, 08.05.2012




 
Politik kann auch spannend sein- Landtagswahl 2012

Wenn es zur großen Pause geklingelt hat und trotzdem zahlreiche Schülerinnen und Schüler noch nicht die Schule verlassen, weil sie in ein interessantes Gespräch mit einem Landtagsabgeordneten verwickelt sind, zeigt das, dass Politik doch spannend sein kann: Zur anstehenden Landtagswahl hatte die Fachkonferenz Politik Vertreter der unterschiedlichen Parteien eingeladen, mit den Schülerinnen und Schüler über Bildungspolitik zu diskutieren. Der Einladung folgten Svenja Schulze (SPD) als amtierende Wissenschaftsministerin sowie Prof.Dr.Dr. Thomas Sternberg (CDU), Gunnar Risse (Grüne), Jörg Berens (FDP) und Rüdiger Sagel (Die Linke) sowie 150 Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe und der Fachschule für Sozialpädagogik. Nachdem die Kandidaten zunächst sich selbst und ihre Standpunkte vorgestellt haben, nutzten die Schülerinnen und Schüler anschließend die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen. Dabei kreisten die Auseinandersetzung vor allem um die Frage nach den Studiengebühren, die von Rot/Grün abgeschafft wurden und die Frage, ob diese eventuell mit einer neuen Regierung wieder eingeführt werden würden. Dies verneinte Sternberg, auch wenn er diese grundsätzlich befürworte, ebenso wie Jörg Berens von der FDP. Ein weiteres Diskussionsthema war die Bereitstellung von Studienplätzen im Anbetracht des kommenden Doppeljahrgangs, die Sinnhaftigkeit des Numerus Clausus sowie der Schulfrieden in NRW. Ein weiterer Themenschwerpunkt war die frühkindliche Erziehung. Für eine gelungene Moderation sorgten Jari Andresen und Sascha Tholen aus der Jahrgangsstufe 12 der AHR.

Eva Andreo Garcia, 03.05.2012








 
Ein ganz besonderer Klassenraum







„Damit etwas an uns erinnert, wenn wir nicht mehr an dieser Schule sind“ lautete die Antwort auf die Frage, warum die Wand des Klassenraums 111 auf besondere Weise gestaltet wurde: In der Mitte der Wand befindet sich das Schullogo „Scivias- Wisse die Wege“ und darum herum die Handabdrücke der Schülerinnen und Schüler der SHO 1 in bunten Farben. Im Kunstunterricht mit Frau Huss entstand diese Art von Klassenraumgestaltung, die die Klasse SHO 1 nun stolz präsentiert.

Eva Andreo Garcia. 26.04.2012

 
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