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Fachschule für Heilerziehungspflege - Berufsausbildung und Fachhochschulreife |
AusbildungszielDie Fachschule für Heilerziehungspflege bildet zu staatlich anerkannten Heilerziehungspflegerinnen / Heilerziehungspflegern aus und vermittelt die Fachhochschulreife.
AufnahmevoraussetzungenFür die Aufnahme in die Fachschule für Heilerziehungspflege müssen vorliegen:
- der Sekundarabschluss I - Fachoberschulreife -
sowie
- der Abschluss der Ausbildung in einem einschlägigen Ausbildungsberuf
oder
- der Abschluss der zweijährigen „Höheren“ Berufsfachschule in der Fachrichtung Sozial- und Gesundheitswesen
oder
- der Abschluss der Fachoberschule (Klasse 11 und 12) in der Fachrichtung Sozial- und Gesundheitswesen.
Für Hochschulzugangsberechtigte sind Einzelfallentscheidungen zu treffen. Die Vorlage eines Führungszeugnisses ist erforderlich. Der Aufnahme geht ein persönliches Bewerbungsgespräch voraus.
Merkmale des Bildungsgangs- Die Ausbildung dauert drei Jahre und gliedert sich in einen zweijährigen überwiegend fachtheoretischen Ausbildungsabschnitt (zweijährige Schulausbildung) und einen einjährigen überwiegend fachpraktischen Ausbildungsabschnitt (Berufspraktikum).
- In den ersten beiden Ausbildungsjahren sind Blockpraktika in einem Umfang von insgesamt 16 Unterrichtswochen in verschiedenen Einrichtungen der Behindertenhilfe vorgesehen.
- Das Fachschulexamen besteht aus einem theoretischen (schriftlichen und ggf. mündlichen) Prüfungsteil am Ende des vorwiegend theoretischen Ausbildungsabschnitts und einem praktischen Prüfungsteil in Form eines Kolloquiums am Ende des zwölfmonatigen Berufspraktikums.
- Der erfolgreiche Abschluss der Fachschule für Heilerziehungspflege berechtigt zu der Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin / staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger“.
- Der Erwerb der Fachhochschulreifeist den Studierenden freigestellt. Die Fachhochschulreife wird durch eine zusätzliche schriftliche (und ggf. mündliche) Prüfung nachgewiesen.
- Für Studierende, die die Fachhochschulreife anstreben, richtet das Berufskolleg ein erweitertes Unterrichtsangebot (Mathematik) ein.
- Mit dem Zeugnis der Fachhochschulreife wird die Berechtigung zum bundesweiten Studium an Fachhochschulen oder entsprechenden Studiengängen an Gesamthochschulen erworben.
StundentafelFachrichtungsübergreifender Lernbereich Deutsch / Kommunikation Englisch Politik / Gesellschaftslehre Religionslehre Fachrichtungsbezogener Lernbereich Theorie und Praxis der Heilerziehung Gesundheit/Pflege Psychiatrie Organisation / Recht / Verwaltung Heilerziehungspflegerische Schwerpunkte:
- Kreativ – musischer Bereich
- Zprachlich - kommunikativer Bereich
- Gesundheits – bewegungsorientierter Bereich
- Organisatorisch – technologischer Bereich
Projektarbeit Praxis in Einrichtungen der Behindertenhilfe Differenzierungsbereich ggf. Mathematik
Im Differenzierungsbereich können Ergänzungs-, Erweiterungs- und Vertiefungsangebote nach individuellen Fähigkeiten und Neigungen der Studierenden eingerichtet werden. Die Wochenstundenzahl beträgt 32 - 35 Unterrichtsstunden. Im Berufspraktikum werden 160 - 200 Stunden praxisbegleitender Unterricht erteilt.
Heilerziehungspfleger/innenausbildung an der Hildegardisschule heißt:- Hilfestellung bei der Wahl der Praktikumsstellen sowie intensive Begleitung der Praktika durch Praxisbesuche und Praxisberatungsgespräche.
- Ausrichtung des Unterrichtsangebots auf die besonderen Anforderungen unterschiedlicher Einrichtungen der Behindertenhilfe (z.B. Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen, Wohnheime für Menschen mit Behinderung).
- Eingehende Beratung der Studierenden hinsichtlich ihrer schulischen und weiteren beruflichen Ausbildung.
- Befähigung zu selbstständiger und eigenverantwortlicher Beratung, Begleitung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung aller Altersgruppen und Behinderungsformen.
- Hilfen zur Sinnfindung, Wertorientierung und Sozialkompetenz auf der Grundlage christlicher Grundwerte.
Wir glauben, dass diejenigen, die später beruflich Verantwortung für andere Menschen tragen werden, als junge Erwachsene schon während der Ausbildung ernst genommen werden sollten. Darum ist uns in der Heilerziehungspfleger/innenausbildung ein kooperatives Miteinander von Studierenden und Lehrerinnen /Lehrern wichtig. Gleichzeitig setzen wir bei unseren Schülerinnen und Schülern die Bereitschaft zu Eigenverantwortung und den Willen zum Lernen voraus.
Kosten der AusbildungLernmittelfreiheit und Fahrtkostenerstattung werden nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen gewährt. Insgesamt sind für Unterrichtsmaterialien, Exkursionen und Sonderveranstaltungen ca. 210,- € erforderlich. |