
| Besuch im Kinderhospiz |
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Am Freitag, dem 21.05.2010 haben wir, die Klasse FSP U1, das Kinderhospiz „Königskinder“ in Telgte zusammen mit unserer Klassenlehrerin Frau Sammtleben besucht. Wir wurden von der Chefin des Hospizes in ein Haus geführt, indem die Geschwisterkinder und Eltern der schwerst kranken Kinder sich zusammen mit dort angestellten Kräften austauschen können, Rat und Halt finden. Valerie Ahmer (FSP U1), 03.09.2010
Zuerst bekamen wir jeder ein Blatt Papier, auf das wir aufschrieben, welche Personen in unserem Leben für uns besonders wichtig sind. Drei Schüler/innen unserer Klasse sollten dieses Blatt nun abgeben. Dies stellte den „Verlust“ der uns in unserem Leben wichtigsten Personen dar. Wir stellten uns nun vor, wie es wäre, ohne diese Personen zu leben. Durch diese Übung bekamen wir einen ersten Einblick, wie es ist, einen geliebten Menschen zu verlieren. Auf diese Übung folgten noch weitere, sodass uns immer klarer wurde, wie sehr der Tod eines Mitmenschen an der Familie und auch am Alltagsleben zerrt. Frau Pein erzählte uns, unter Einverständnis, von einer Familie denen solch ein Schicksal bald bevor steht. Dies berührte uns alle sehr. Auch Schüler aus unserer Klasse erzählten von ihren Erfahrungen, die sie mit dem Tod bereits gemacht hatten. Da wir auf dem Weg sind, ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher zu werden, ist es wichtig, sich mit dem Thema Tod schon einmal auseinander gesetzt zu haben, da es in sozialpädagogischen Einrichtungen vereinzelnd auch zu solchen Fällen kommt. Wichtig ist hier, nicht unvorbereitet auf diese Situation zu stoßen. Natürlich wissen die meisten von uns nicht, wie es tatsächlich ist, einen Menschen zu verlieren, jedoch haben wir nun zumindest eine Ahnung davon und können andere Menschen auf ihrem Weg der Trauer angemessen begleiten. In diesem Sinne bedanken wir uns recht herzlich bei Frau Pein und ihrem Team für die tolle Arbeit, die im Hospiz „Königskinder“ tag täglich geleistet wird und natürlich für den Einblick in eine Arbeitswelt, die sicherlich mit viel Schmerz und Trauer verbunden ist. Danke ! |