
| Besuch in Strasbourg |
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Strasbourg 2010 Auch dieses Jahr ging es wieder mit Schülerinnen und Schülern aus der AHR 11 und AHR 12 und natürlich mit Frau Brox und Frau Lohmann nach Strasbourg. Als Voraussetzung für das verlängerte Wochenende vom 27.05. - 30.05.2010 waren gute Laune, Offenheit, Spontaneität und die passende Einstellung mitzubringen, frei nach dem Motto „In einem anderen Land ist alles anders.“. Nach den 4 Tagen bin ich der Meinung, dass genau diese Eigenschaften das Wochenende ausgemacht haben und es rundum zufriedene Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen gab. Zur Bildergalerie hier klicken Die Spontaneität bzw. Flexibilität konnte direkt am Bahnhof in Münster unter Beweis gestellt werden, als uns die Anzeige offenbarte, dass unser Zug Verspätung hatte. Somit mussten wir im Laufe der Anreise in andere, nicht geplante Züge umsteigen. Aber wie immer im Leben, es brachte auch etwas Gutes mit sich: Wir hatten genügend Zeit, uns alle etwas zu beschnuppern und uns einfach näher kennen zu lernen. Direkt am ersten Tag durften wir das Europaparlament besichtigen. Dabei hat uns eine Mitarbeiterin des Europarlaments alle wichtigen Informationen geliefert und uns alle bekannten Räumlichkeiten, wie die Sitzungsräume oder den Plenarsaal, gezeigt. Bei der Besichtigung ist uns aufgefallen, dass uns Europa durch den Besuch im Parlament ein Stückchen näher gerückt ist. Zudem mussten wir feststellen, dass viele Dinge, die uns im Alltag begegnen, durch Europapolitik bestimmt werden. Tags darauf haben wir das Straßburger Münster besichtigt und sind auf die Aussichtsplattform gestiegen, wobei alle ein bisschen aus der Puste gekommen sind, aber die geniale Aussicht hat alle Anstrengung in den Hintergrund geschoben. Innerhalb des Münsters war ein Highlight die astronomische Uhr. Sie war sehr beeindruckend, da sie nicht wie jede gewöhnliche Uhr nur die Uhrzeit, sondern zudem Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, Finsternisse, Standorte von Planeten, Sternzeit und viele weitere astronomische Daten anzeigt. Darüber hinaus zeichnet sich die Uhr durch weitere Besonderheiten und Details aus, die alle sehr sehenswert sind. Zum Beispiel die umlaufenden Apostel oder die stündliche Darstellung des menschlichen Lebens vom Kind bis zum Greis. Die gute Laune auf dieser Fahrt ergab sich von selbst, da wir ein super Programm hatten und wir auch viel mit entscheiden durften, was unternommen wird. Ein Programmpunkt war die Bootsfahrt auf der Ill, bei der wir bei strahlendem Sonnenschein in einem offenen Boot (das Frau Lohmann glücklicherweise für uns ergattert hatte) die Geschichte und Schönheit Straßburgs kennen lernen konnten. Während der Zeit, die wir zur freien Verfügung hatten, sind wir bei schönstem Wetter in Gruppen losgezogen, um zu Bummeln oder es sich in einem kleinen Café gemütlich zu machen. Als wir uns beim Abendessen in unserem Hotel Ciarus eingefunden hatten, machte sich die Sonne durch einige rote Köpfe bemerkbar, aber auch das war am nächsten Tag vergessen. Ein weiteres für viele wahrscheinlich unvergessliches Erlebnis war der Besuch in dem französischen Berufskolleg „Lycée Couffignal“. Dort haben wir miterlebt, wie 23 französische Schülerinnen und Schüler sich, um es milde auszudrücken, etwas unaufmerksam und undiszipliniert gegenüber ihrer Lehrerin verhalten haben. Im Anschluss an diese „Unterrichtsstunde“ hatten wir eine Menge Zeit, um uns mit den Franzosen auszutauschen. Wir unterhielten uns mit Händen und Füßen, auf Deutsch, Englisch, Französisch und auch sonstigen Sprachen, die wahrscheinlich erst noch erfunden werden müssen. Somit wurde auch unsere Offenheit ganz schön auf die Probe gestellt, und meines Erachtens ist sie bei allen deutlich hervorgekommen. Insgesamt waren nach der Fahrt alle der gleichen Meinung „Frau Lohmann und Frau Brox sind ein Spitzenteam“ und es war ein „spannender, vielseitiger“ Ausflug, der auf jeden Fall gemäß seiner 9-jährigen Tradition wieder stattfinden sollte. Strasbourg ist eine sehr sehenswerte und interessante Stadt! Viktoria Rothenberg, AHR 12 a (Schuljahr 2009/10) |