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Am Freitag, dem 26. Februar konnten wir, die Klasse FOS 12b4, eines der wohl außergewöhnlichsten Theaterstücke erleben, das wir je gesehen haben.
Das Theaterstück "Klamms Krieg" wurde uns von Frank-Peter Dettmann vorgeführt. Dieses Stück handelt von einem Leistungskurs, der seinem Deutschlehrer Herrn Klamm den Krieg erklärt, da sich ein ehemaliger Schüler Klamms wegen eines fehlenden Punktes im Abitur das Leben nahm. Den Leistungskurs spielten wir selber, denn der Krieg bestand darin zu schweigen, egal, was Herr Klamm unternahm.
Der Schauspieler Frank-Peter Dettmann zog uns sofort in seinen Bann. Impulsivität, die spürbare Verzweiflung des Lehrers, ein Hauch Ironie, Frank-Peter Dettmann spielte die Rolle mit absoluter Perfektion. Es war ein anderes Theater-"erleben", wir spielten passiv mit und ließen uns von der Spannung der Geschichte fesseln.
Die anschließende Nachbesprechung des Stücks erschütterte ein wenig, denn man konnte viele Parallelen zur Realität ziehen. Vielleicht kommt in der Realität das systematische "Fertigmachen" und das schwierige Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler, aber auch zwischen Lehrer und Kollegium nicht so geballt zusammen, dennoch ist Gewalt - ob psychisch oder physisch - immer noch Thema und Problematik in vielen Schulen.
Wir, die FOS 12b4, sind uns einig, dass wir ein Theaterstück der ganz anderen, besonderen Art erlebt haben, das uns nicht nur gefesselt und fasziniert, sondern auch nachdenklich gestimmt hat.
Sarah Bergmann FOS 12b4
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